
Das Berufsintegrierende Studium an der Fachhochschule Schmalkalden gibt allen technikinteressierten Abiturientinnen und Abiturienten die Chance, während eines Fachhochschulstudiums einen Berufsabschluss als Facharbeiter in einem anerkannten Beruf zu erlangen.
Während dieser Zeit wechseln Sie Semesterweise zwischen Hochschule, Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Gemeinsam mit den Studenten des regulären Studiums absolvieren Sie in dieser Zeit an der Fachhochschule in den Fachbereichen Elektrotechnik und Maschinenbau das dreisemestrige Grundstudium und das 1. Semester vom Hauptstudium des Studiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik oder des Studiengangs Maschinenbau.
In Abhängigkeit des gewählten Berufs erhalten Sie nach drei oder dreieinhalb Jahren mit der bestandenen Prüfung vor einer Industrie- und Handelskammer Ihren staatlich anerkannten Berufsabschluss. Danach schließt sich ein Vollzeitstudium an.
Nach 5 Jahren erlangen Sie als Facharbeiter den Hochschulabschluss Diplomingenieur/-in (FH).
Über das Berufsintegrierende Studium lässt sich die Eignung für ein Ingenieurstudium besser erkennen. Sollten Sie feststellen, dass Ihnen die Ingenieurtätigkeit weniger liegt, so erleichtert der Berufabschluss Ihre Entscheidung über die Weiterführung des Ingenieurstudiums.
Die Entscheidung über die Aufnahme eines Ingenieurstudiums wird Ihnen durch den Zwischenabschluss leichter fallen.
Die berufliche Ausbildung erleichtert die Auswahl der Wahlpflichtmodule im eigenverantwortlich zu gestaltenden Teil des Hauptstudiums und verbessert das Verständnis für die ingenieurtechnischen Arbeitsweisen und die theoretischen Zusammenhänge. Die besseren Verdienstmöglichkeiten beim Nebenerwerb sind positive Begleiterscheinungen, die für das BISS sprechen.
Das Berufsintegrierende Studium an der Fachhochschule Schmalkalden ist auch für Unternehmen eine lohnenswerte Investition. Der Auszubildende kann durch seine innerbetrieblichen Kenntnisse das Studium in Verbindung mit den Wahlpflichtmodulen, dem Praxis- und Diplomsemester optimal auf den späteren Einsatz im Unternehmen abstimmen. Umfangreiche Einarbeitungszeiten können somit vermieden werden. Gegenüber dem bekannten Weg von dreijähriger bzw. dreieinhalbjähriger Berufsausbildung und vierjährigem Studium verkürzt sich Ihre Ausbildung um zwei bzw. zweieinhalb Jahre.