In dieser
Woche besuchten 17 Schülerinnern und Schüler aus Pecs (Ungarn) die
Fachhochschule Schmalkalden. Sie absolvieren in ihrer
Heimat die Oberstufe einer deutschsprachigen Schule und wollten sich daher genauer
über die Studienbedingungen in Deutschland informieren. Nach einer 14-stündigen
Busfahrt, über eine Reisedistanz von 1000 Kilometern, trafen sie am Dienstag übermüdet, aber wissenshungrig in Schmalkalden ein.
Bereits seit
Herbst letzten Jahres unterhält die FH Schmalkalden eine Kooperation mit zwei
Gymnasien in Ungarn. Diese Partnerschaft hat das Ziel, eine Studienberatung für
die Schüler zu ermöglichen sowie Projekte und Maßnahmen für den Übergang
zwischen Schule und Hochschule abzustimmen. Den Schülern wird darüber hinaus die
Teilnahme an Förderseminaren, Sommerakademien und Kulturprogrammen erleichtert.
Geeigneten Schülern und Schülerinnen soll der Zugang zum Studium an der FH
Schmalkalden ermöglicht werden.
Einblick in die Hochschulwelt
Die
Exkursion belegt nun den Erfolg der gemeinsamen Initiative zwischen der FH
Schmalkalden, den ungarischen Schulen und dem Deutschen Akademischen
Austauschdienst (DAAD). Schon zum zweiten Mal besucht jetzt eine Gruppe ungarischer Oberstufenschüler die Hochschule. Während der
Zeit in Schmalkalden informieren sie sich detailiert über die Rahmenbedingungen des
deutschen Hochschulsystems. Die Schüler nehmen gemeinsam mit Projektleiterin Kristiina
Valdru (Akademisches Auslandsamt) an Exkursionen nach Weimar und Erfurt teil
und lernen bei Laborbesuchen und Hintergrundgesprächen die Studienbedingungen
an der Hochschule kennen.