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Maschinenbau Thüringen 2020
Schmalkalden, den 12.07.2012Unter dem Motto "Maschinenbau Thüringen 2020" fand heute ein Workshop zum Thema Produktionstechnik im Maschinenbau an der Fachhochschule Schmalkalden statt.
Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig hob in seiner Begrüßung die beiden Südthüringer Hochschulen Schmalkalden und Ilmenau hervor, die enorme Chancen für die Zukunft des Maschinenbaus in Thüringen bieten würden.
Professor Thomas Seul, Prorektor für Forschung an der FH Schmalkalden, stellte den Teilnehmern die Arbeit an einer Roadmap vor, die derzeit erstellt wird, um die Potenziale des Thüringer Maschinenbaus zu ermitteln. Dabei wurde deutlich, wie komplex der Maschinenbau mit seinen verschiedenen Bereichen wie den Kunststoffen und der Medizintechnik eigentlich ist.
Diskutiert wurde unter anderem über die Notwendigkeit eines Thüringer Innovationszentrums für Produktions- und Fertigungstechnik im Maschinenbau. Die Frage, wo dieses angesiedelt werden soll, in Schmalkalden oder Jena, blieb offen. Wie aus der Podiumsdiskussion hervorging, spielt der Standort für die meisten Unternehmer eher eine untergeordnete Rolle: Vielmehr wurde der Wunsch geäußert, zeitnah zu handeln und nicht erst bis 2020 zu warten. Denn dann, so sagte Hans-Günter Dose, Geschäftsführer der DECKEL MAHO Seebach GmbH, ironisch, sei er nämlich bereits in Rente.
Während des Workshops wurde auch deutlich, dass die Fachkräfteausbildung aufgrund eines veralteten Schulsystems ins Wanken gerät. "Viele Schulabgänger bringen nicht mehr das Niveau für eine Ausbildung im Unternehmen mit", so Dose in der abschließenden Podiumsdiskussion.

Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig begrüßte die zahlreichen interessierten Teilnehmer des Workshops.

Diskutierten über die Notwendigkeit eines Innovationszentrums für Produktions- und Fertigungstechnik im Maschinenbau: Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG; Dr. Matthias Welter, Robert Bosch Eisenach GmbH; Lothar Horn, Vorsitzender des Fachverbandes Präzisionswerkzeuge im VDMA; Hartmut Tröger, Geschäftsführer der MWS Schneidwerkzeuge in Schmalkalden sowie Peter Popp, Geschäftsführer der Carl Zeiss Jena GmbH (v.l.n.r.); nicht im Bild: Hans-Günther Dose (DECKEL MAHO) und Dr. Dietmar Wagner (Jenoptik AG)
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Letzte Änderung: 28.03.2013


