Mediator/in und Verhandlungsmanager/in (FH)
Aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmungen, Erwartungen und Ziele wird das Miteinander in verschiedenen Situationen etwa am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft oft auf die Probe gestellt. Sind Konflikte entstanden und die Fronten verhärtet, scheint der Weg zum Gericht häufig der einzig mögliche Ausweg. Der Umgang miteinander wird im Anschluss an einem Gerichtsprozess aber vor allem dadurch belastet, dass es einen "Gewinner" und einen "Verlierer" gibt. Mediationen hingegen bieten den Vorteil, dass sich die Konfliktparteien mit Hilfe eines allparteilichen Dritten auf eine Lösung einigen. Durch eine Einigung und die damit verbundene Zufriedenheit aller Parteien können persönliche und geschäftliche Beziehungen für die Zukunft gestärkt werden.
Ziel des weiterbildenden Studiums zum "Mediator und Verhandlungsmanager (FH)" ist es, den Studierenden Wissen über Verfahren der alternativen Streitbehandlung und die wichtigsten Methoden des Verhandlungsmanagements zu vermitteln. Sie sollen befähigt werden, Methoden und Techniken der Mediation und des Verhandlungsmanagements in ihrem beruflichen Alltag einzusetzen und in der Lage sein, Konflikte rechtzeitig zu erkennen, ihnen vorzubeugen oder mit bereits entstandenen Konfliktsituationen zukunfts-, ergebnis- und interessenorientiert umzugehen.
Das berufsbegleitende Studium vermittelt folgende Studienmodule:
- ADR-Verfahren
- Verhandlungsmanagement
- Konfliktmanagement
- Gesprächsführung und Moderation
- Grundlagen der Mediation, Mediationsverfahren und Rolle des Mediators
- Rechtliche Aspekte
- Mediations- und Verhandlungspsychologie
- Arbeit mit Gruppen
- Coaching, Supervision, Intervision
- Change Management und Personalführung
- Interkulturelles Verhalten
Für die Aufnahme zu dem weiterbildenden Studium gelten folgende Zulassungsvoraussetzungen:
- Abschluss eines Hochschulstudiums oder eines vergleichbaren Studiums an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsakademie, und eine mindestens einjährige Berufspraxis in einem für die Weiterbildung förderlichen Bereich oder
- allgemeine oder fachgebundene Hochschul- oder Fachhochschulreife oder vergleichbarer Abschluss, sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Beruf und eine mindestens zweijährige Berufspraxis in einem für die Weiterbildung förderlichen Bereich oder
- Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten, für das weiterbildende Studium förderlichen Beruf und eine mindestens vierjährige Berufspraxis in einem für die Weiterbildung förderlichen Bereich.
Hier können Sie die Kursordnung und den Immatrikulationsantrag für das weiterbildende Studium herunterladen.
Bei Fragen zu dem weiterbildenden Studium stehen Ihnen die Mitarbeiter des Zentrums für Weiterbildung gerne als Ansprechpartner zur Verfügung:
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Fachhochschule Schmalkalden |
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