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Mit BISS in eine aussichtsreife Zukunft starten

IHK-Chef Pieterwas wirbt für Duales Studium

Schmalkalden, den 01.08.2011

"Die Besetzung von Stellen mit akademisch ausgebildeten Fachkräften in Südthüringer Unternehmen gestaltet sich zunehmend schwierig", sagt Dr. Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Südthüringen (IHK). Aufgrund der guten konjunkturellen Entwicklung ist die Nachfrage der Unternehmen nach Fachkräften ohnehin groß. Hinzu kommt der Umstand, dass überdurchschnittlich viele ältere Fachkräfte die Unternehmen derzeit und in den nächsten Jahren verlassen werden.

"Umso wichtiger ist es, durch geeignete Bildungsinstrumente dafür Sorge zu tragen, dass möglichst praxisnah ausgebildete und der Region verbundene junge Führungskräfte qualifiziert werden", so Pieterwas weiter. Der IHK-Chef macht deshalb auf das Berufsintegrierte Studium -auch BISS genannt - an der Fachhochschule Schmalkalden aufmerksam.

Das Berufsintegrierte Studium ist eine seit mehr als zehn Jahren bestehende erfolgreiche Kombination von Berufsausbildung und Fachhochschulstudium, die ab diesem Ausbildungsjahr modifiziert angeboten wird. Schon nach viereinhalb Jahren verfügen die Absolventen über eine Facharbeiterausbildung als Werkzeug- bzw. Industriemechaniker und über ein abgeschlossenes Maschinenbaustudium.

Besonders erfreut ist Pieterwas darüber, dass mit der Beschulung im Gewerblich-Technischen Berufsbildungszentrum Zella-Mehlis seit diesem Jahr ein Partner gefunden werden konnte, der sich in räumlicher Nähe zu den gerade im Schmalkalder Raum ansässigen Metallunternehmen und zur Fachhochschule Schmalkalden befindet.

Die Vorteile des Modells, bei dem in vergleichsweise kurzer Zeit zwei Abschlüsse erlangt werden, liegen auf der Hand: Die Absolventen dieses Modells verfügen nicht nur über eine sehr fundierte theoretische Ausbildung, sondern erlangen im Verlaufe der Ausbildung enormes Praxiswissen. Dank der Ausbildungsvergütung sind die Jugendlichen in den ersten zweieinhalb Jahren finanziell unabhängig. Durch einen sich daran anschließenden Werkstudentenvertrag kann die Bindung an den Studenten gefestigt und gleichzeitig eine weitere finanzielle Unterstützung vereinbart werden. "Ideale Bedingungen also für eine gemeinsame Zukunft", ist sich der IHK-Chef sicher.

Natürlich erfordert das Berufsintegrierte Studium ein hohes Maß an Engagement und Selbstdisziplin, denn die Studenten verzichten bewusst auf Semesterferien und investieren stattdessen in eine Berufsausbildung mit hervorragenden Zukunftsaussichten.

 Diese Presseinformation wurde am 29.07.2011 von der IHK Südthüringen veröffentlicht.

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