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Lehrveranstaltung "Präsentationstechnik"


Modul:
Schlüsselqualifikationen

Verantwortlicher: Matthias Rickes

 

Angebotsfrequenz:

jedes 2. Semester


Lehr- und Lernformen:

Blended Learning (2 SWS) - Seminaristische Vorlesung mit enger Verbindung zwischen den vermittelten Inhalten und ihrer exemplarischen Vertiefung durch die Studierenden, sowohl im E-Learning-Modul (Level-Q) als auch im Präsenztraining

Kreditpunkte: 2 CP

Kontaktzeit - Präsenztraining: 10 Stunden
Kontaktzeit - E-Learning: 25 Stunden (betreut durch E-Mail, Chat, Forum)
Selbst- bzw. Literaturstudium/Prüfungs-/Präsentationsvorbereitung: 25 Stunden


Voraussetzungen:

Keine


Qualifikationsziele:

70% Soziale Kompetenz/ 30% Methodenkompetenz
Soziale Kompetenz:
Durch die Vermittlung und Erprobung verschiedener Präsentationsregeln sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, sich selbst in typischen Situationen im Hochschulalltag und im späteren Berufsleben zu präsentieren. Schwerpunkte bilden dabei die authentische Kommunikation der eigenen Persönlichkeit, die Berücksichtigung der Beziehung zum Zuhörer bzw. Auditorium und die Verwendung verschiedener verbaler und nonverbaler Ausdrucksmittel.
Im E-Learning-Kurs werden Grundlagen erfolgreicher Selbstpräsentation vermittelt, die anschließend in einem Präsenztraining praktisch erprobt werden.
Methodenkompetenz:
Die Studierenden lernen und erproben Methoden und Regeln, die bei Präsentationen zum Einsatz kommen können. Zudem erfolgt durch die Integration eines E-Learning-Bestandteils die praktische Aneignung einer neuen Lernform.

Verbindung von Theorie und Praxis:
Im Präsenztraining werden die im E-Learning-Modul vermittelten Grundlagen durch eigene Präsentationen praktisch erprobt. Durch die anschließende Diskussion der Studierenden untereinander und mit dem Dozenten wird ein unmittelbares Feedback realisiert. Die vermittelten Fähigkeiten können zudem innerhalb des Studiums z. B. bei Referaten zum Einsatz kommen.

Lehrinhalte:

Die Lehrveranstaltung behandelt verschiedene Standardsituationen, die Studierende beherrschen sollten.
Im Teilmodul "Referat" werden u. a. die Vorstellung von Themen, der Umgang mit Zwischenfragen und Kritik, der Medieneinsatz und die Überleitung zur Diskussion besprochen. Im Teilmodul "Moderation" wird besprochen, wie Diskussionen eingeleitet, angeregt und strukturiert werden, wie Beziehungen zwischen einzelnen Redebeiträgen hergestellt werden und wie Diskussionsblockaden aufgelöst werden.
Das Teilmodul "Mündliche Prüfung" behandelt u. a. die Präsentation von Theorien und Beispielen, die Verwendung von Fachtermini und den Umgang mit Wissenslücken. Das Teilmodul "Telefonat" behandelt die Einleitung eines Anrufes, das Vorbringen heikler Anliegen, das Wecken von Interesse beim Gesprächspartner und das Eingehen auf diesen. Im letzten Teilmodul "Vorstellungsgespräch" werden den Studierenden schließlich grundlegende Verhaltensregeln vermittelt, durch den Einsatz sie sich positiv von Mitbewerbern abgrenzen können.

Einbindung in die Berufsvorbereitung:

Die Vermittlung von Fähigkeiten zur Präsentation dient unmittelbar dem Aufbau von sozialer Kompetenz. Derartige Fähigkeiten bilden einen fachübergreifenden Schlüsselfaktor im späteren Berufsleben. Die behandelten Standardsituationen treten nicht nur Studium, sondern auch im späteren Berufsleben auf.

Medienformen:

interaktive WWW-Plattform mit Texten und Videos, Videoaufnahmen in der Präsenzveranstaltung
 

Leistungsnachweis:

mündliche Gruppenprüfung von jeweils 3 Studenten innerhalb von 45 Minuten

Literaturhinweise, Skripte:

Abels, H. (2004): Interaktion, Identität, Präsentation: kleine Einführung in interpretative Theorien der Soziologie, 3., durchges. Aufl., Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
Brinker, K./ Sager, S. (2001): Linguistische Gesprächsanalyse. Eine Einführung. 3., durchgesehene und ergänzte Auflage. Berlin: Erich Schmidt.
Brünner, G./ Fiehler, R./ Kindt, W. (Hrsg.) (1999): Angewandte Diskursforschung. Bände 1 und 2, Opladen/ Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Cerwinka, G./ Schranz, G. (1998): Die Macht des ersten Eindrucks: Souveränitätstips, Fettnäpfe, Small Talks, Tabus. Wien: Ueberreuter.
Seifert, J. W. (2005): Visualisieren, Präsentieren, Moderieren: Das Standardwerk, 22. Aufl., Offenbach: Gabal.
Meer, D. (1998): Der Prüfer ist nicht der König. Mündliche Abschlussprüfungen in der Hochschule, Tübingen: Niemeyer.
Redder, A. (Hrsg.) (2002): "Effektiv studieren". Texte und Diskurse in der Universität. Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie, Beiheft 12, Oldenburg: Redaktion OBST et al.


Letzte Änderung: 12.04.2013