
Ausländische Studierende der FH Schmalkalden bereichern als Muttersprachler den Fremdsprachenunterricht an fünf Südthüringer Schulen.
Nina Lochau, Studentin des Masterstudiums Wirtschaftsrecht, wurde gestern für ihr Projekt "Internationalisierung des Fremdsprachenunterrichts" von Thüringens Staatssekretär für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Thomas Deufel, ausgezeichnet.
Im Rahmen des Wettbewerbs "Miteinander studieren in Thüringen" wurden im Rahmen eines Empfangs ausländischer Studierender an der TU Ilmenau insgesamt acht Preisträger mit Preisgeldern in Höhe von 8.000 Euro ausgezeichnet.
Die Fachhochschule Schmalkalden arbeitet seit fünf Jahren sehr eng mit Gymnasien aus der Region im internationalen Bereich zusammen. Hier wurde deutlich, dass die Hochschule einen Service zu einem authentischeren Fremdsprachenunterricht anbieten kann. So entstand die Projektidee, internationale Studierende der FH Schmalkalden in den Fremdsprachenunterricht an ausgewählten Schulen zu integrieren. Hierbei können landeskundliche Vorträge, Kommunikationseinheiten, allgemeine sprachliche Vorträge oder Aussprachetrainings zum Einsatz kommen. Durch gezielte Nachfrage bei den Schulen konnten bereits vier Gymnasien aus Schmalkalden, Suhl und Meiningen sowie das Berufs- und Bildungszentrum Schmalkalden als Kooperationspartner gewonnen werden. In den nächsten Monaten soll das Projekt an den fünf Schulen umgesetzt werden.
"Wir erreichen einerseits damit, dass sich die ausländischen Studierenden stärker in ihre Wahlheimat integrieren und aktiv an den Tagesabläufen teilnehmen. Andererseits motivieren wir die Schüler an den Schulen, sich interkulturell weiterzubilden und eine Fremdsprache aktiv zu erlernen", begründet Nina Lochau ihr Engagement.

Nina Lochau bei der Preisverleihung